Begrüßungsreden

Begrüßungsrede von Rudolf Henke, Vorsitzender des Marburger Bundes

Begrüßungsrede von Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer

Begrüßungsrede von Tankred Stöbe, Vorstandsvorsitzender von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, Schirmherr der Sommerakademie 2012

Plenarvorträge

Plenarvortrag von Michaela Glöckler: Warum ergreifen wir einen heilenden Beruf?

Plenarvortrag von Wolfgang Maly: Was ist Heilung?

Kolloquiumsvoträge

Kolloquiumsvortrag von Volker Diehl, Prof. emerit. der Universität Köln

Interviews

Interview mit Volker Diehl, Referent der Sommerakademie 2012

Interview mit Michaela Glöckler, Dozentin "Anthroposophische Medizin" der Sommerakadmemie 2012

Interview mit Leopold Kohl, Organisations-Team der Sommerakademie 2012

Interview mit Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer

Interview mit Simone Schramm, Dozentin "Heilsein und die Kraft der Sexualität" der Sommerakademie 2012

Interview mit Martin-Günther Sterner, Dozent "Anthroposophische Medizin" der Sommerakademie 2012

Interview mit Trankred Stöbe, Schirmherr der Sommerakademie 2012

Interview mit Anna Tielesch, Teilnehmerin der Sommerakademie 2012

Interview mit Anna Tu, Dozentin "Traditionelle Chinesische Medizin" der Sommerakademie 2012

DKG 016 inte-g-riert

http://www.uni-wh.de/fileadmin/media/podcasts/dkg/DKG_016_inte-g-riert_SCHNELL_Anne-Marie.mp3

Anne-Marie Schnell studiert Humanmedizin und steht kurz vor ihrem 5. Fachsemester. Damit beginnt für sie die Zeit der klinischen Blockpraktika, in der sie nach dem obligatorischen Pflegepraktikum vor Studienbeginn erstmals als Studentin für mehrere Wochen am Stück in die Routine eines Krankenhauses eintauchen wird. Ihr besonderes Augenmerk wird dabei neben den fachmedizinischen Themen vor allem auch auf dem allgemeinen Umgang mit den Patienten vor Ort gerichtet sein. Denn sie gehört dem studentischen Organisationsteam an, das im Juli/August 2012 die 3. Sommerakademie für integrative Medizin, "Medizin mit Herz und Hand", an der Universität Witten/Herdecke veranstaltet hat. Patienten als mündige Partner im Heilungsprozess wahrzunehmen, mit ihm oder ihr gemeinsam maßgeschneidert aus konventionellen und komplementärmedizinischen Therapieangeboten auszuwählen, das ist nur einer von vielen Ansätzen, die durch die integrative Medizin vertreten werden. Doch es stellt sich nicht nur die Frage, was einen Patienten gesund macht oder gesund erhält. Wichtig ist auch die Gesundheit der handelnden Person, gleich ob Ärztin oder Arzt, Therapeutin oder Therapeut, Pflegerin oder Pfleger. Der Einzelne ist stets in Gefahr, sich in den Sachzwängen des gegenwärtigen Gesundheitssystems aufzureiben und Ideale aufzugeben. So ist es den Organisatoren wichtig, ein Netzwerk zu flechten, das weit über die Akademie in Witten hinaus seine Wirkung entfalten kann.

Aufnahme vom 04.09.2012, Dauer 1:37:14

DKG 014 rund-g-gangen

http://www.uni-wh.de/fileadmin/media/podcasts/dkg/DKG_014_rund-g-gangen_SOMMERAKADEMIE_2012.mp3

Karolin, Charlotte, Lena, Katharina, Lukas, Tom, Nico, Samuel, Susanne, Alicia, Marga, Jonas, Pia, Ela, Jeremias und Ferdinand haben alle eines gemeinsam: sie waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 3. Sommerakademie für integrative Medizin, die Ende Juli 2012 an der Universität Witten/Herdecke stattgefunden hat. Und sie sind allesamt bereit gewesen, über Ihre Eindrücke, Wünsche und Visionen zu dieser Veranstaltung vor dem Mikrofon zu sprechen. Die Begegnungen fanden am vorletzten Tag der Akademie in der Halle und im Garten der UW/H statt und obwohl der Zufall dabei Regie führte, ist ein facettenreicher Gesprächsbogen entstanden. Ob Tagesgast oder Dauerteilnehmer, Studierende (sowohl der Humanmedizin aber auch anderer Fachrichtungen) oder Schüler, Praktizierende mit und ohne Hochschulabschluss aus unterschiedlichen Orten zwischen Hamburg und München und sogar aus dem deutschsprachigen Ausland. Ihre Stimmen schildern, stellvertretend für die rund 150 Teilnehmenden, was sie hier erleben konnten, durften oder vielleicht auch mussten. Manche waren bereits zum wiederholten Male dabei, andere sind sich sicher, beim nächsten Mal auch wieder hin zu fahren, denn - so brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt - diese Sommerakademie ist: "belebend, brisant und zukunftsweisend".

Aufnahme vom 02.08.2012, Dauer 1:30:00

In diesem Sommer wird die Sommerakademie unter folgendem Motto stattfinden:

Wie werden wir wahr?

Wir werden uns gemeinsam mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Über welche Ressourcen verfügst du, um dich und andere gesund zu halten und wahrhaftig zu arbeiten?
  • Was liegt eigentlich in deiner Hand, was kannst du dir und anderen geben? Was kannst du verändern? Wie kannst du den Heilungsprozess eines Patienten über die gängigen therapeutischen Methoden hinaus unterstützen?
  • Welche Veränderungen in der Ausbildungsstruktur brauchen wir, um eine bessere Ausbildung in Integrativer Medizin zu erhalten?
  • Welche wirtschaftlichen und politischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um Integrative Medizin so in unserem Medizinsystem verankern zu können, wie wir es uns wünschen?

Eine Woche lang wird es um Fragen einer integrativen Medizin gehen, in welcher der Mensch und seine Gesundheit im Mittelpunkt stehen.
Die Sommerakademie wird vom 28. Juli - 04. August 2012 in der Universität Witten/Herdecke stattfinden. Sie wird damit aufgrund der großen Nachfrage einen Tag länger sein, als in den vergangenen Jahren. Zielgruppe sind Medizinstudenten, junge Ärzte, Therapeuten, Pharmazeuten, Pflegende und Interessierte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Neben Diskussionen Vorträgen und viel Freiraum für menschliche Begegnungen ist das Programm von praktischen und theoretischen Workshops geprägt. In ihnen können Teilnehmer Heilverfahren und therapeutische Ansätze kennen lernen und eigene Fähigkeiten vertiefen, sowie sich mit Fragen zur Ausbildung, Wirtschaftlichkeit und dem Heilberuf an sich auseiander setzen. Ziel der Sommerakademie ist es, Dialog und gemeinsames Lernen zwischen konventionellen und komplementären Verfahren zu fördern. Zudem soll die Sommerakademie mit ihren ca. 200-300 Teilnehmern einen zukunftsweisenden Impuls für die medizinische Ausbildungslandschaft setzen.

Wir wollen zeigen, dass integrative Medizin ein sehr zentrales Thema ist, welches in der Aus- und Weiterbildung mehr Beachtung benötigt.
Und wir wollen zeigen, dass integrative Medizin praktizierbar ist.

Das studentische Organisationsteam